• E-Junioren: 2. Spieltag - E2

    E-Junioren: 2. Spieltag – E2

    Kreisklasse Gr. 4 – 26.08.2017

    SV Blau-Gelb Frankfurt II – Victoria Preußen II

    Startaufstellung SV Blau-Gelb Frankfurt II:
    12 Mio (T) – 7 Alessandro (C), 8 Marvin, 9 Anna, 10 Sam, 14 Lenny, 19 Erijon

    Reserve/Einwechslungen: 13 Philipp, 16 Sebastian, 20 Vangeli

    Klarer Sieg im zweiten Heimspiel Zum zweiten Mal hintereinander trat Blau-Gelb vor heimischen Publikum an und hatte sich heute vorgenommen, seine Auftaktniederlage auszubügeln. Es blieb in den ersten Minuten bei der Ab-sichtserklärung, denn ganz im Gegenteil nutzten die Preußen gleich den ersten (einen Stel-lungs-)Fehler der Ginnheimer und gingen mit 1:0 in Führung. Weil es die Blau-Gelben in der An-fangsphase versäumten, früh und energisch zu attackieren – womöglich aus Respekt vor Alter und Größe der Gäste – fiel es diesen leicht, sich Bälle zuzuspielen. Und so wären sie fast zu ihrem zweiten Treffer gekommen, hätte Ale bei einem Angriff nicht dazwischengefunkt und in letzter Se-kunde zur Ecke geklärt. Die Blau-Gelben übernahmen danach allmählich das Ruder und erspiel-ten sich zunehmend Torszenen. Kapitän Ale gab die Marschrichtung vor durch unermüdlichen und energischen Einsatz. Er kämpfte sich einmal gegen mehrere Gegenspieler durch, passte auf Phi-lipp, der den ersten Warnschuss abließ, doch der gegnerische Torwart parierte. In der nächsten Szene setzte Sam sich durch und spielte Ale den Ball links in die Tiefe genau in den Lauf und hätte dieser sich getraut, mit links draufzuhalten, wäre vielleicht etwas aus der Chance geworden. So aber ging sein Schuss mit rechts nur links am Tor vorbei. Preußen bemühten sich derweil, selbst Akzente nach vorn zu setzen, blieb aber oft in der sicheren Blau-Gelb-Abwehr hängen. Al-lerdings unterbanden ihre schnellen großen Spieler auch oft Kontermöglichkeiten der Gastgeber. Ein Zufall verhalf Blau-Gelb zum 1:1-Ausgleich. Annas Ecke rutschte erst unter dem Fuss eines Abwehrspielers durch und prallte dann unglücklich von seinem Kameraden ins Tor ab. Die Ginn-heimer dominierten in der Folge das Spiel, trugen schöne Kombinationen vor und kamen zu guten Chancen (jeweils zweimal durch Philipp und Sam). Einzig die Führung wollte nicht fallen. Auch in der letzten Szene vor der Pause war ihnen kein Tor vergönnt. Als Sam einen Eckstoß perfekt in die Mitte schlug und Ale wuchtig seinen Schädel hinhielt, zischte der Ball knapp am Tor vorbei. So gingen die Mannschaften mit einem für die Gastmannschaft schmeichelhaften Unentschieden in die Pause.

    Die Blau-Gelben starteten den zweiten Durchgang, wie sie den ersten beendet hatten, nur treffsi-cherer. Vom Anstoß weg schnappte sich Ale den Ball, rannte wie vom Teufel besessen über links und donnerte die Pille brachial mit der rechten Pieke unter die Latte zur 2:1-Führung. Und auch das 3:1 Minuten später verlief ähnlich spektakulär: Anna passte von links steil auf Ale, der sich den Ball mit dem Kopf weiter vorlegte, seine Gegenspieler alt aussehen ließ, indem er übers halbe Spielfeld an ihnen vorbeizog und schloss die Szene perfekt ab, als er auch noch mühelos den Tor-wart überwand. Elektrisiert spielten die Ginnheimer weiter Katz und Maus mit den merklich konditi-onell abbauenden Preußen. Sam ballerte von rechts an den Pfosten und nachdem Lenny einen

    Spielzug über Marvin einleitete, landete der Ball bei Erijon, der knapp am Tor scheiterte. Kurz drauf bereitete sogar Torwart Mio ein Tor vor. Sein Adlerauge erspähte Philipp auf der rechten Seite, schlug ihm den Ball direkt in den Lauf, der ihn sicher zum 4:1 verwandelte mit einem stram-men Schuss ins lange linke Eck. Das fünfte Tor der Blau-Gelben erzielte erneut der überragende Ale mit einem weiteren seiner zahlreichen, eindrucksvollen Solos über die linke Seite. Marvin hatte danach ebenfalls zwei schöne Szenen. In der ersten lief er weitgehend unbehelligt von links aufs Tor zu, doch sein strammer Schuss fand im gegnerischen Torwart seinen Meister. Die zweite Szene leitete wieder Adlerauge Mio ein und erneut hatte Marvin eine gute Torchance, doch Pech bzw. der Innenpfosten standen dem weiteren Ausbau der Führung im Weg. In der Schlussphase gelang Lenny ein schönes Solo über rechts, doch fand sein Pass keinen Abnehmer in der Mitte, weil ein Preuße rechtzeitig dazwischenfunkte. Dafür war Lenny am letzten Treffer des Tages be-teiligt, als er den Ball tief in den Raum zu Vangeli spielte, der sich den Ball schließlich ergrätschte und ihn rechts ins lange Eck am Torwart vorbei zum 6:1-Endstand spitzelte. Die wichtige Erkennt-nis dieses Spiels für die Blau-Gelben war, dass es keinen Grund gibt, alleine wegen des Alters und der Größe des Gegners in Ehrfurcht zu erstarren. Indem sie sich auf ihren Willen und ihre technischen Fähigkeiten besannen, konnten sie das Spiel letztlich hochverdient für sich entschei-den.

    Endstand: SV Blau-Gelb Frankfurt II – Viktoria Preußen II 6:1

    Tore: 0:1 (3.), 1:1 (15., Eigentor), 2:1 Ale (26.), 3:1 Ale (31.), 4:1 Philipp (37.), 5:1 Ale (39.), 6:1 Vangeli (49.)

     

    Besonderen Dank an den Spielberichtsautor und Mannschaftsfotografen Patrick Schickedanz!