• Ein Wikinger in Lindow – Sport und Spaß bei Judo&More

    Seit 20 Jahren ist es Tradition –  das Judo-Feriencamp „Judo&More“. Auch dieses Jahr sind wir wieder nach Lindow (Mark) gefahren, für eine Woche voller Judotraining mit internationalen Spitzenathleten, spannenden Aktivitäten und natürlich Badespaß im See vor der Haustür. Mit 8 Jugendlichen traten wir am 30.07. den weiten Weg nach Lindow an. Mit ca 170 Teilnehmern war die Sportschule in diesem Jahr rappelvoll. Die Unterbringung und Verpflegung war wie jedes Jahr fantastisch, im Mittelpunkt stand aber natürlich der Judosport. Dafür waren auch in diesem Jahr, neben den altbewährten und hervorragenden Trainern, Michael Weyres und Sven Helbing, wieder internationale Spitzenjudoka eingeladen worden.

    Den Anfang machte Joakim Dvärby. Der schwedische Meister und European-Cup Gewinner gefiel mit präzisem und dynamischem Judo und seinem sonnigen Gemüt, auch die Sprachbarriere war kein Problem. Seine imposante Physis brachte ihm schnell den Spitznamen „The Viking“ (Der Wikinger) ein, wer morgens extra früh aufstand konnte sein beeindruckendes Pensum im Kraftraum bewundern. Nach vielen interssanten Trainingseinheiten musste er uns leider am Mittwoch bereits wieder verlassen, der Ansturm auf Autogramme und personalisierte „Premium T-shirts“ war entsprechend groß. Vielen Dank nochmal an Joakim für die tollen Tage!

    Doch eine würdige Nachfolgerin stand natürlich bereit. Mit der vierfachen deutschen Meisterin der Frauen,  fünfachen Bronzegewinnerin bei den Weltmeisterschaften sowie Olmpya-Fünftplatzierten übernahm Luise Malzahn ab Mittwoch die Rolle der Gasttrainerin. Auch sie gefiel durch tolles Judo und ihre Begeisterung fachte den Traingswillen vieler erschöpfter Nachwuchsjudoka wieder neu an, die am Donnerstag bereits 3 intensive Traingstage hinter sich hatten. Auch an dich ein großes Dankeschön, Luise!

    Wie in jedem Jahr gab es in Lindow natürlich noch viel mehr als „nur“ Judotraining. Bereits um 7 in der Frühe tummelten sich viele fleißige Athleten beim Frühsport, sei es Joggen, Stretching oder ein erfrischendes morgendliches Bad im See. Vor und nach dem Training sorgten Wolfgang und Sven mit „100/100/100“ und „Sally“ für die nötige Extra-Fitness. Zwischen den Trainingseinheiten konnte man sich bei diversen Aktivitäten austoben, wie zum Beispiel Beach-Soccer, Beach-Volleyball, Schwimmen und Planschen im See und Allem, was das Gelände so hergab.  Am judofreien Nachmittag kamen besondere Events wie Bootsfahrten, Sumo, Skyken, Frisbeegolf und Sumo dazu. Darüber hinaus gab es auch ein Fußball- und ein Bouleturnier, wer mochte konnte auch wieder sein Judo-Sportabzeichen ablegen, auch die jährlichen Nachtwanderungen fanden natürlich wieder statt. In der Disco mit DJ Goldener Koi wurde das Camp am letzten Abend gebührend gefeiert.

    Insgesamt war es wieder eine sehr gelungene Woche. Unsere Jugendlichen haben wirklich stark mitgemacht und hatten viel Spaß. Das Sommercamp bringt die jungen Athleten und auch die Betreuer nicht nur judotechnisch jedesmal vorran, es ist auch einfach Jahr für Jahr ein wunderbares Erlebnis. Wir möchten uns nocheinmal bei allen Organisatoren bedanken und freuen uns bereits aufs nächste Jahr!