• F-Junioren: 13. Spieltag – Sieg gegen Makkabi

    SV Blau-Gelb Frankfurt – TuS Makkabi 7:1

    Startaufstellung SV Blau-Gelb Frankfurt:  12 Mio – 20 Vangeli, 10 Sam, 11 Noah H. – 8 Marvin, 7 Alessandro, 14 Lenny
    Reserve/Einwechslungen:  2 Adam, 19 Erijon, 5 Gero – 4 Aaron, 17 Kenan, 3 Souhaibon

    Blau-Gelb kam zum Spiel mit dem nahezu gesamten Blau-Gelb-Kader angereist, denn Ziel des Trainergespanns war es, so vielen Spielern wie möglich Pflichtspielerfahrung zu vermitteln. Das Team des Gegners Makkabi trat mit seiner F2 an. Blau-Gelb wollte von Anfang an beweisen, wer Herr im Hause ist, und ging sogleich mit 1:0 durch Ales Treffer ins kurze Eck in Führung. Die im Durchschnitt jüngeren Kicker von Makkabi ließen sich mitnichten aus der Ruhe bringen und drangen danach zweimal in den Strafraum der Ginnheimer vor. Bei der ersten Chance traf der Makkabi-Spieler den Ball nicht richtig und den zweiten Ball parierte Mio glänzend, nachdem er optimal aus seinem Tor herausgelaufen kam. Im Gegenzug jedoch fiel das 2:0 durch Sam ins linke Eck, nachdem Lenny ihm einen schönen Pass von der Grundlinie zugespielt hatte. Ale erhöhte kurz darauf zum 3:0 rechts hoch ins lange Eck nach einem klasse Kombinationsspiel mit Noah H. Trotz des deutlichen Rückstandes gab sich Makkabi keineswegs geschlagen, im Gegenteil: ihre körperliche Unterlegenheit überspielten die vielen kleinen Techniker durch beeindruckenden, körperlichen Einsatz, wenngleich sie mitunter dazu beide Hände zur Hilfe nahmen. Das Ginnheimer Trainergespann wechselte nun alle Feldspieler aus, was naturgemäß zunächst etwas Unordnung ins Spiel brachte. Etwas später fiel der Anschlusstreffer Makkabis zum 1:3 nach einem Weitschuss unter die Latte. So sehr Mio sich noch streckte, an diesen Ball kam er einfach nicht mehr heran. Der Gegner wurde nun stärker und konterte über links, doch nach einem exakten Zuspiel zu einem Mitspieler verzog dieser den Ball knapp. Blau-Gelb hatte in dieser Phase Mühe, dem Druck der Gäste etwas entgegenzusetzen, die es verstanden, frühzeitig dazwischenzufunken und dadurch einen geordneten Spielaufbau der Ginnheimer unterbanden. Allein die schwache Chancenverwertung Makkabis verhinderte weitere Tore, somit blieb es bis zur Pause beim 3:1.

    Die zweite Halbzeit begannen die Blau-Gelben, die wieder mit der Anfangsformation starteten, stark und erzielten früh das 4:1, das Ale nach einem schönen Pass von Marvin erzielte. Es folgten weitere sehenswerte Kombinationen und die Gäste hatten Mühe, dem Druck standzuhalten. Ale hatte in dieser Phase einen unnötigen Ballverlust, machte seinen Fehler aber kurz darauf wieder gut, als er sich in einen Schuss des Gegners warf und Schlimmeres verhinderte. Zwei weitere schöne Szenen folgten. Erst wehrte der Torwart Makkabis einen Schuss von Sam ab, der  nach schöner Spieleröffnung durch Ale und einem super Pass durch Lenny in den freien Lauf davongeeilt war. Danach versuchte Lenny sein Glück, seinen Schuss konnte der Torwart jedoch parieren. Sam sorgte anschließend mit seinem Treffer zum 5:1 für die Vorentscheidung. Einige Minuten später klingelte es erneut im Kasten von Makkabi. Lenny bediente zunächst Ale, dessen Schuss der Torwart noch parierte. Der Abpraller fiel genau vor Marvins Füße, der dankend zum 6:1 abstaubte. Erneut wurden die Feldspieler Blau-Gelbs komplett ausgetauscht. Es war den frischen Jungs anzumerken, dass sie es unbedingt besser machen wollten als in der ersten Halbzeit. Sie waren konzentrierter bei der Sache und erspielten sich zudem einige Torchancen. Kenan hatte die große Chance, als er alleine auf den Torwart zulief, doch grätschte ein gegnerischer Verteidiger rechtzeitig dazwischen. Im Gegenzug parierte Mio klasse einen Schuss von Makkabi zur Ecke. Die nächste Gelegenheit ließ sich Kenan nicht entgehen und krönte, nachdem er einen tollen Pass in den Lauf gespielt bekam, die Leistung seines Teams mit seinem Schlusstreffer zum 7:1.

    Endstand: SV Blau-Gelb Frankfurt – TuS Makkabi F2 7:1

    Tore: 1:0 Ale (1.), 2:0 Sam (6.), 3:0 Ale (9.), 3:1 (18.), 4:1 Ale (22.), 5:1 Sam (29.), 6:1 Marvin (33.), 7:1 Kenan (40.)